Offenes Bündnistreffen

Am Mittwoch, 11.09. um 19 Uhr findet im Clubraum (Gebäude „Branddirektion“) der Alten Feuerwache (Melchiorstr. 3, 50670 Köln) unser monatliches Treffen statt, das allen Interessierten offensteht.

Wir werden über die geplanten Aktionen vor Ort in Köln in Bezug auf die ungewisse Zukunft der städtischen Kliniken sprechen.

Einladung zum Planungstreffen wegen der drohenden Schließung oder Privatisierung von Kölner Kliniken

04.09.2019, 19 Uhr, ver.di-Haus, Besprechungsraum im EG links,
Hans-Böckler-Platz 9, 50672 Köln

Liebe Mitstreiter*innen, Kolleg*innen, Freund*innen und Aktivist*innen,

wir müssen uns in die politische Auseinandersetzung um die Zukunft der
städtischen Kliniken in Köln einmischen!

Bei der Diskussion um die finanzielle Sanierung der städtischen Kliniken ist eine Kooperation oder anderweitige Zusammenführung der Klinikstandorte geplant – und mittlerweile steht dabei die Schließung des Krankenhaus Holweide im Raum. Befeuert wurde diese Debatte von der Bertelsmann-Stiftung, die für die „Modellregion Köln/Leverkusen“ die Schließung der Hälfte der Kliniken vorschlägt. Das ist nichts anderes als ein weiterer neoliberaler Angriff auf die öffentliche Daseinsvorsorge. Hinter ihren Schlagwörtern wie Spitzenmedizin, optimierte Arbeitsabäufe, Zentralisierung oder Betriebswirtschaftlichkeit verbirgt sich eine bis zur Unkenntlichkeit ökonomisierte Gesundheitsversorgung: noch mehr Stress für die Beschäftigten, Bevorzugung „lukrativer“ Patient*innen und Operationen, keine Zeit und keinen Blick für umfassende, bedarfsgerechte, würdevolle Versorgung…

Im September und November wird bei den Ratssitzungen weiter über die Zukunft der städtischen Kliniken beraten. Bereits jetzt ist zu befürchten, dass die Zentralwäscherei – wichtiger Arbeitsplatz für Frauen und Migrant*innen – geschlossen werden wird. Wir wissen, dass die Zustände in den Krankenhäusern für alle Beteiligten bereits jetzt unzumutbar sind. Wir wissen um den ungleichen Zugang und die ungleiche Qualität der Gesundheitsversorgung in Köln. Wir wissen, dass sich die Situation im Gesundheitswesen weder für die Patient*innen noch für die Beschäftigten weiter verschlechtern darf.

Daher wollen wir aktiv werden und Druck ausüben auf die Ratsfraktionen und den Aufsichtsrat. Dafür wollen wir in Holweide und angrenzenden Viertel Flyer verteilen und Infostände machen um über die drohende Schließung des Krankenhauses – mitsamt seiner Geburtsstation – zu informieren. Wir wollen mit Plakaten und Aufklebern auf die Situation hinweisen und in der Stadt deutlich machen: „Keine Schließungen! Krankenhaus Holweide retten! Alle Kliniken erhalten!“

Kommt es zur geplanten Kooperation oder im schlimmsten Fall zu einem Verkauf an einen privaten Anbieter, dann wird der öffentlichen Daseinsvorsorge, dem Care-Sektor, den Beschäftigen an den Kliniken, den zu pflegenden und kranken Menschen wie auch ihren Angehörigen und Freund*innen in dieser Stadt ein schwerer Schlag versetzt.

Dagegen müssen wir uns wehren! Es braucht dringend Signale und Akzente aus der Stadtgesellschaft, die deutlich machen: Nicht mit uns! Keine Schließung der Klinik in Holweide! Keine Privatisierung! Die Kliniken bleiben in kommunaler Hand – und gehören perspektivisch vergesellschaftet!

Am 04.09.2019, 19 Uhr, ver.di-Haus, ist unser nächstes Vorbereitungstreffen. Hier wollen wir die kommenden Aktionen besprechen und planen. Bis dahin werden auch die Plakate, Flyer und Aufkleber vorliegen.

Leitet diese Einaldung gerne weiter und ladet Interessierte und politische Gruppen ein! Wir freuen uns, wenn ihr mitmacht und euch gemeinsam mit uns für eine gute Gesundheitsversorgung für alle einsetzt.

Herzliche Grüße,

Kölner Bündnis für mehr Personal im Gesundheitswesen

Offenes Bündnistreffen

Am Mittwoch, 14.08.19 um 19 Uhr findet im Clubraum (Gebäude „Branddirektion“) der Alten Feuerwache (Melchiorstr. 3, 50670 Köln) unser monatliches Treffen statt, das allen Interessierten offensteht.
Wir werden über Handlungsmöglichkeiten vor Ort in Köln in Bezug auf die ungewisse Zukunft der städtischen Kliniken sprechen. Außerdem werden die Ergebnisse eines NRW-weiten Vernetzungstreffens – darunter der Stand der Dinge bzgl. Volksintiative-/begehren gegen den Pflegenotstand in NRW – Thema sein. Zusätzlich stehen an der Uniklinik Kämpfe um personelle Entlastung vor der Tür – auch darüber werden wir sprechen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Was passiert mit den städtischen Kliniken?

Flyer verteilen und Aktion zur Ratssitzung am Dienstag, 9. Juli

Wir treffen uns um 12 Uhr am Alter Markt und wollen unser Flyer verteilen. Ab 13 Uhr gibt es eine Aktion von ver.di am Rathaus, der wir uns anschließen werden.

  • Keine Privatisierung, keine Teilprivatisierung, keine Ausgliederung von Arbeitsbereichen!
  • Erhalt aller Standorte – keine Schließung des Krankenhauses Holweide!
  • Die Kliniken bleiben in kommunaler Hand – und gehören perspektivisch vergesellschaftet!

Wie geht es weiter mit den städtischen Kliniken?

Am Mittwoch, 10.07.19 um 19 Uhr findet im Clubraum (Gebäude „Branddirektion“) der Alten Feuerwache (Melchiorstr. 3, 50670 Köln) unser monatliches Treffen statt, das allen Interessierten offensteht.
Wir werden über Handlungsmöglichkeiten vor Ort in Köln in Bezug auf die ungewisse Zukunft der städtischen Kliniken sprechen und die Option eines Volksbegehrens gegen den Pflegenotstand in NRW diskutieren.

„Zu jeder Zeit“ – Filmvorführung

Jedes Jahr begeben sich tausende von Auszubildenden auf den Weg, Gesundheits- und Krankenpflegende zu werden. An speziellen Krankenpflegeschulen verbringen sie ihre Zeit mit Vorlesungen, praktischen Übungen und Praktika. Ein intensiver und schwieriger Prozess, bei dem sie sich ein hohes Maß an Wissen aneignen, zahlreiche technische Prozeduren erlernen und sich auf eine hohe Verantwortung einstellen müssen. Der Film folgt den Höhen und Tiefen einer Ausbildung, die die Schülerinnen und Schüler oft schon in einem jungen Alter mit menschlicher Zerbrechlichkeit, Leid, Krankheit und den Makeln von Körper und Seele konfrontiert. Es geht also um uns alle, um unsere Menschlichkeit.

Mit seinem neuen Filmprojekt bringt Nicolas Philibert (Regisseur von „Sein und Haben“) eine authentische wie auch berührende Dokumentation über den Pflegeberuf in die Kinos.

Die Filmvorführung wird von uns in Zusammenarbeit mit dem Odeon Kino Köln veranstaltet.
Im Anschluss an den Film stehen Aktive aus dem Bündnis für Fragen zum Film und zu Inhalten und Zielen des Bündnisses zur Verfügung.

Infos: https://lmy.de/j9g7P

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